Sehr beliebtes Frühstück, besonders wenn man schnell was zubereiten muss und der Kühlschrank halb leer ist. Also passend zu den Sonntagen;) Wir essen sie mit Honig und Käse oder Marmelade und Käse. Diese salz-süße Mischung ist in Bulgarien sehr verbreitet und wird auch mit den Pfannkuchen gegessen.
Etwas zum Namen und zur Geschichte aus der Wikipedia:
"Arme Ritter sind eine einfache Speise aus altbackenen Brötchen oder Weißbrotscheiben. Weitere, teils regionale Bezeichnungen
sind: Rostige Ritter, Semmelschnitten, Semmelnudeln, Semmelschmarrn,
Weckzämmädä, Kartäuserklöße, Weckschnitten, Gebackener Weck, Bavesen, Pofesen,
Blinder Fisch (mit Zwieback) sowie in der Deutschschweiz, im Elsass und in Südbaden Fotzelschnitten.
In Fett gebackene Brotstücke waren in ähnlicher Form schon
im römischen Reich bekannt. Im
römischen Kochbuch De re coquinaria befindet sich dieses Rezept in
lateinischer Sprache: Aliter dulcia: siligineos rasos frangis, et buccellas
maiores facies. In lacte infundis, frigis et in oleo, mel superfundis et
inferes (deutsch „Eine andere Süßspeise: Du zerbrichst abgeschabte Siligenen
(Winterweizengebäcke) und machst größere Stückchen. Du tauchst (sie) in Milch
und röstest in Öl, gießt Honig darüber und bringst dar.“).
Das älteste schriftlich übermittelte deutschsprachige Rezept für Arme Ritter steht bereits in dem Buch von guter Speise aus dem 14. Jahrhundert, das im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm zitiert wird: „snit denne aht snitten arme ritter und backe die in smalze niht zu trüge.“
Deutsche Schriften aus dem Jahr 1572 bzw. Kochbücher von 1598 erwähnen die gebackenen Armen Ritter so, wie sie heute noch zubereitet werden. In einem deutschen Kochbuch von 1606 werden sie Gueldene Schnitten und Guldenschnitten genannt. Valerius Herberger nennt schon im Jahr 1601 Arme Ritter redensartlich: „arme Ritter backen und Kümmerling schmelzen“ (siehe Magnalia Dei, oder die großen Thaten Gottes).
Ähnliche (teils auch pikante) Gerichte sind in vielen Ländern bekannt, so zum Beispiel in England (Poor Knights of Windsor, siehe englisches Frühstück), den USA und Kanada (French Toast, früher auch German Toast, in Québec pain doré), Frankreich (pain perdu), Russland (grenki), Spanien (torrijas), Albanien und Kosovo (bukë me vezë), Finnland (köyhät ritarit), Ungarn (bundás kenyér), Türkei (ekmek balığı) und den Niederlanden (wentelteefje). In Altbayern und Österreich – gefüllt mit Zwetschgen, Powidl oder auch Hirn – heißen sie Pavesen (mundartlich Bavesen, Bovesen).
Als rabanadas sind sie in Portugal ein traditionelles Gebäck zu den Weihnachtstagen, das entweder in einer Mischung aus Ei und Milch oder in Wein, Tee oder Wasser getunkt wird. Die rabanadas werden nach dem Frittieren mit Zimt und Zucker bestreut oder mit einer Sauce aus Zucker, Zimt, Wasser und Portwein begossen.
In Spanien sind die torrijas – vor allem aufgrund ihres hohen Sättigungswertes – eine traditionelle Süßspeise der Fastenzeit. Die altbackenen Brotscheiben werden zunächst in mit Zucker gesüßter und mit Zimt aromatisierter Milch eingeweicht, danach in leicht geschlagenem Ei gewendet und schließlich in einer Pfanne gebraten. Zum Schluss werden sie in Weißwein, einem süßen Wein oder Likör getränkt und mit einer Mischung aus Wasser und Honig beträufelt.
In den USA und Kanada gehört French Toast zu den gängigen Bestandteilen eines ausgedehnten Frühstücks. Üblicherweise wird er mit Butter und Ahornsirup serviert. In Ungarn heißt diese Speise Bundáskenyér („Brot in Pelz“) und wird meistens gesalzen gegessen, allein mit Tee zum Frühstück oder als Beilage zu Gemüse wie z. B. Spinat."
Zutaten für zwei Brotscheiben:
Zwei Brotscheiben aus Weißbrot (es ist üblich, dass sie aus Weißbrot sind, sonst sind sie etwas härter).
1Ei
Manche tuen auch etw. Milch rein, muss aber nicht sein.
Öl
Das Ei wird geschlagen und die Brotscheiben eingetunkt und gebraten, bzw. paniert.
Es wird warm und kalt gegessen.

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